Die Flüge waren für Ende Oktober 2023 gebucht. Aus bekanntem Grund fiel die Reise jedoch aus. Nach einer fröhlichen Wiedersehensfeier war nicht die Stimmung. Doch jetzt ein neuer Anlauf. Das matschige Chicken-Baguette in der El-Al-Boeing ist bereits serviert.
Am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv die übliche nervige Prozedur für Nicht-Israelis: Ankommende müssen sich an den Schlangen anstellen zum jeweiligen Kabuff, in dem ein mürrischer Grenzbeamter sitzt, der einen fragt, was man hier wolle, aber dann einen grünen kleinen Zettel mit Bleibevermerk herüberreicht. Die Schlangen sind halb so lang wie früher. Mit dem internationalen Tourismus ist es derzeit nicht weit her.
Nahostkonflikt
Besuch in Tel Aviv: Frauen mit Hasenohren und verbrannte Autos – wie Israel mit dem 7. Oktober umgeht
Zu Purim am vergangenen Wochenende war unser Autor in Israel. Er machte höchst interessante Beobachtungen und verglich die Geschehnisse mit Berlin.
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Tausende protestieren vor dem Kadima-Theater in Tel Aviv gegen die Regierung und zeigen ihre Solidarität mit den Geiseln und ihren Familien.
© Andreas Kopietz/Berliner Zeitung