Es musste ja so kommen. Da sitzt ein Österreicher an seinem Schreibtisch, tunkt die Feder in bittersüßen Hochmut und gießt kübelweise Häme über ein Kulturgut, von dem er so viel versteht wie unsereiner von der richtigen Konsistenz einer Salzburger Nockerl. Auslöser des alpinen Schnappatmungsanfalls, der in einen Artikel in dieser Zeitung mündete: Das gute, alte DDR-Jägerschnitzel. Gebratene Jagdwurst in Panade, ertränkt in Tomatensoße, serviert mit Spirelli.
Streitthema DDR-Küche
Nach böser Ösi-Kritik: Warum wir uns das DDR-Jägerschnitzel nicht madig machen lassen
Ein Österreicher bestellt ein Jägerschnitzel in einer Berliner Kantine. Es war für ihn eine Schmähung, was er auch gleich niederschrieb. Eine Replik: Warum das DDR-Jägerschnitzel kein kulinarischer Affront ist.
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Das DDR-Jägerschnitzel mit Nudeln: Für die einen furchtbar, für andere nach wie vor lecker und ein Stück Erinnerungskultur.
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