Prozess am Berliner Landgericht

Drei Schleuser syrischer Flüchtlinge verurteilt

Knapp 100 Menschen hat ein 38-Jähriger von Italien nach Deutschland und Skandinavien geschleust. Das befand das Berliner Landgericht am Dienstag und verhängte eine Gefängnisstrafe gegen den Mann und Bewährungsstrafen gegen zwei weitere Angeklagte.

BLZ
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Flüchtlinge vor der italienischen Insel Lampedusa. Von Italien aus werden viele von ihnen in andere Länder Europa geschleust.

Flüchtlinge vor der italienischen Insel Lampedusa. Von Italien aus werden viele von ihnen in andere Länder Europa geschleust.

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Drei Schleuser syrischer Flüchtlinge sind als Mitglieder einer internationalen Bande verurteilt worden. Das Berliner Landgericht verhängte gegen einen 38-Jährigen zwei Jahre und zehn Monate Gefängnis. Er sei an der Schleusung von knapp 100 Menschen von Italien nach Deutschland und teilweise weiter nach Skandinavien beteiligt gewesen, befanden die Richter am Dienstag.

Anlaufstelle in Berlin

Zwei weitere Angeklagte erhielten 18 beziehungsweise 24 Monate Haft auf Bewährung. Diese Männer seien in Berlin Anlaufstelle gewesen. Die Bande kassierte laut Ermittlungen mehrere hundert Euro pro Person. Die Angeklagten - ein Ägypter und zwei Syrer - hatten gestanden. (dpa)

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