Die 64-Jährige hatte den Angeklagten in Krakow am See in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Tod ihres Mannes 2017 kennen gelernt und nach einiger Zeit eine intime Beziehung mit ihm angefangen. Sie lieh ihm über Monate letztlich bis April 2018 in mehreren Tranchen rund 140.000 Euro. „Er ist ein Meister der Manipulation“, sagte die Frau, die selbst Unternehmerin ist. „Ich war wie unter Hypnose.“ Bis auf einen Betrag von rund 8000 Euro habe sie kein Geld zurückbekommen. Der Angeklagte selbst betonte, beiden sei es bei der Beziehung nur um den „Spaßfaktor“ gegangen. „So einfach ist das.“ Der Prozess wird kommenden Dienstag fortgesetzt.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de