Prozess

Mutmaßlicher Serienvergewaltiger schweigt vor Gericht

Ein 30-Jähriger soll innerhalb von zwei Jahren mindestens acht junge Frauen vergewaltigt haben. Vor Gericht will der Mann nicht aussagen, allerdings erhärten DNA-Spuren den Verdacht.

BLZ
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Das Landgericht Berlin in Moabit.

Das Landgericht Berlin in Moabit.

© dpa/Jens Kalaene Lizenz

Die mutmaßliche Serie begann im Juli 2013 im Stadtteil Wedding. Der Verdächtige soll eine Frau zunächst in der S-Bahn belästigt haben. Er habe sie verfolgt, ihr von hinten einen spitzen Gegenstand an den Hals gehalten und sexuelle Handlungen erzwungen, heißt es in der Anklage. Die weiteren Überfälle seien nach ähnlichem Schema verübt worden. Die Geschädigten seien jeweils etwa 20 Jahre alt gewesen.

Der Angeklagte wurde vor fünf Monaten verhaftet. Ermittler waren über eine Anzeige einer Frau, die er mit in seine Wohnung im Stadtteil Wedding genommen hatte, auf ihn aufmerksam geworden. Bei früheren Taten gesicherte DNA-Spuren erhärteten den Verdacht. Bei der Polizei soll der Arbeitslose Sex mit zwei der Geschädigten zugegeben, Gewalt aber bestritten haben. Der Prozess wird am 9. November fortgesetzt. (dpa)

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