Prozess wegen Kindesmissbrauchs

Ex-Fußballtrainer behaupten Rache-Aktion

Die ehemaligen BFC-Dynamo-Trainer weisen die Vorwürfe zurück.

BLZ
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Amtsgericht Tiergarten.

Amtsgericht Tiergarten.

© imago/Olaf Wagner

Zwei frühere Kinder-Fußballtrainer des BFC Dynamo, die damalige Schützlinge zu entwürdigenden Handlungen genötigt haben sollen, haben zu Prozessbeginn jegliche Vorwürfe zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien völlig aus der Luft gegriffen und aus Rache erhoben worden, erklärten die 26-jährigen Männer am Mittwoch vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Auslöser sei der Rauswurf einiger Spieler aus der Mannschaft gewesen.

Die Angeklagten sollen fünf ihrer damals zehn und elf Jahre alten Schützlinge erniedrigt, beleidigt, eingeschüchtert und zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Zu mutmaßlichen Taten sei es im Sommer 2015 während eines Turniers in Rostock gekommen, so die Anklage. Die Männer, die als Trainer und Co-Trainer eingesetzt waren, hätten den Jungen in einem Hotelzimmer entwürdigende Aufgaben gestellt. So sei ein Spieler genötigt worden, an den Badeschuhen des Trainers zu lecken. Andere Jungen hätten an einem rostigen Heizungsrohr lecken sollen, bis ihre Zungen schwarz waren. Ein Junge habe sich wie ein Hund unter einen Tisch hocken sollen. (dpa)

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