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Preisverleihung

Pulitzer-Preise für Berichte über Ukraine und Abtreibungen: Das sind die Gewinner

In 15 der 23 Kategorien des renommierten Pulitzer-Preises werden journalistische Arbeiten bedacht. Nun stehen die Gewinner fest.

Team News dpa
2 Min
Eine Explosion geht von einem Wohnhaus in der Mytropolytska-Straße 110 aus, nachdem ein Panzer der russischen Armee es am 11. März 2022 in Mariupol, Ukraine, beschossen hat. Das Bild ist Teil einer Serie von Bildern von Fotografen der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), die 2023 mit dem Pulitzer-Preis für Nachrichtenfotografie ausgezeichnet wurde.

Eine Explosion geht von einem Wohnhaus in der Mytropolytska-Straße 110 aus, nachdem ein Panzer der russischen Armee es am 11. März 2022 in Mariupol, Ukraine, beschossen hat. Das Bild ist Teil einer Serie von Bildern von Fotografen der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), die 2023 mit dem Pulitzer-Preis für Nachrichtenfotografie ausgezeichnet wurde.

© Evgeniy Maloletka/AP

Die Zeitungen Washington Post und New York Times sowie die Nachrichtenagentur AP sind für ihre Berichterstattung über die Einschränkungen von US-Abreibungsrechten und dem Ukraine-Krieg mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. Caroline Kitchener von der Washington Post bekam die wohl bekannteste journalistische Auszeichnung der Welt am Montag für ihre Berichterstattung über eine Frau, die wegen der Beschränkung der Abtreibungsrechte in den USA Zwillinge zur Welt brachte.

Die New York Times gewann in der Kategorie der internationalen Berichterstattung „für ihre unerschrockene Berichterstattung über die russische Invasion in der Ukraine, einschließlich einer achtmonatigen Untersuchung der ukrainischen Todesfälle in der Stadt Butscha“. AP ehrte die Jury wegen ihrer Berichterstattung in Bild und Wort aus der schwer umkämpften ukrainischen Stadt Mariupol, nachdem andere Nachrichtenorganisationen den Ort längst verlassen hatten.

Die 107. Pulitzer-Preise wurden von Verwaltungschefin Marjorie Miller verkündet. 15 der 23 Kategorien der Pulitzer-Preise sind journalistischen Arbeiten vorbehalten, von investigativen Geschichten über Fotos bis zu Karikaturen. Die Auszeichnung wird aber auch für Literatur sowie für Musik und Theater vergeben. Die Preisträger bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist.

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