Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch ein Training der strategischen Abschreckungskräfte Russlands beaufsichtigt. „Unter der Führung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, haben die strategischen Abschreckungskräfte am Boden, zu Wasser und in der Luft ein Training abgehalten“, teilte der Kreml mit.
Ein israelischer Korrespondent teilte ein Video auf Twitter, auf dem zu sehen ist, wie der Kremlchef den Übungen zu atomaren Vergeltungsschlägen virtuell beiwohnt.
Kreml: „Alle Raketen haben ihr Ziel erreicht“
Die Übung habe den Abschuss von ballistischen Raketen und von Marschflugkörpern umfasst. Unter anderem wurden demnach ballistische Raketen von der Halbinsel Kamtschatka und aus den Gewässern der Barentssee in der Arktis abgefeuert. An der Übung waren auch Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 beteiligt. „Die gestellten Aufgaben der Übung zur strategischen Abschreckung wurden vollständig erfüllt. Alle Raketen haben ihr Ziel erreicht“, hieß es in der Mitteilung weiter.
Aufgabe der russischen „strategischen“ Streitkräfte ist im weitesten Sinne die Reaktion auf Bedrohungen von außen, unter anderem im Falle eines Atomkriegs. Sie sind mit Interkontinentalraketen, strategischen Langstreckenbombern, U-Booten, Schiffen und Marineflugzeugen ausgerüstet.
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Die Übungen fanden vor dem Hintergrund der russischen Offensive in der Ukraine und der Krise zwischen Moskau und westlichen Staaten statt. Russische Regierungsvertreter hatten wiederholt mit dem Einsatz von Atomwaffen im Falle einer existenziellen Bedrohung Russlands gedroht.
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