Olesya Khromeychuks Bruder Wolodja war ein Künstler, kein politischer Mensch, und lebte lange in Westeuropa. Doch als Russland sein Heimatland, die Ukraine, angriff, meldete er sich freiwillig zur Armee. Bei seinem ersten Einsatz diente er als Maschinengewehrschütze in der Region Donetsk. Später war er in der Region Luhansk stationiert. Dort wurde er durch Artillerieschrapnell getötet. Die Militärhistorikerin Olesya Khromeychuk hat ihre Trauer in einem Buch verarbeitet. Im Interview erklärt sie, was der Tod ihres Bruders mit ihr gemacht hat – und was sie über Russland und Putin denkt.
Interview
„Putin leugnet immer wieder, dass Ukrainer eine eigene Nation bilden“
Olesya Khromeychuks ist Ukrainerin. Ihr Bruder lebte in Amsterdam, ging in die Ukraine zurück, zog in den Krieg und starb. Was hat der Verlust mit ihr gemacht?
Paul Simon
9 Min
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Bombensplitter aus der Ostukraine
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