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Berliner Senat versteckte Dossier zu Antisemitismus in queerer Szene – Verantwortlicher nun benannt

Ein internes Dossier über Antisemitismus in Teilen der queeren Szene blieb lange unbeachtet. Antworten des Senats auf eine kleine Anfrage werfen nun Fragen zum Umgang mit dem Papier auf.

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Teilnehmer der Internationalist Queer Pride for Liberation am Südstern in Kreuzberg. Auch beim CSD in Berlin, gegen den ein Islamist einen Anschlag verübte, waren „Queers fpr Palestine“ dabei.

Teilnehmer der Internationalist Queer Pride for Liberation am Südstern in Kreuzberg. Auch beim CSD in Berlin, gegen den ein Islamist einen Anschlag verübte, waren „Queers fpr Palestine“ dabei.

© Michael Ukas

Manchmal reibt man sich verwundert die Augen: „Queers for Palestine“ nennt sich eine Bewegung, die regelmäßig bei Anti-Israel-Demonstrationen auftritt. Die sich mit der islamistischen Terrororganisation Hamas solidarisiert, die den Gazastreifen beherrscht. Die Hamas und Anhänger des Palästinensischen Islamischen Jihad richteten am 7. Oktober 2023 das größte Pogrom gegen Juden seit dem Zweiten Weltkrieg an, indem sie in Israel mehr als 1200 Menschen töteten und über 250 kidnappten.

Mit denen also solidarisieren sich Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, pansexuell oder asexuell, als Transgender, intergeschlechtlich oder nichtbinär sehen. Dabei würden sie im Gazastreifen, in der Westbank, in den meisten islamischen Ländern verfolgt, eingesperrt, gesteinigt oder am Baukran erhängt werden. Inmitten dieser Länder gibt es einen Ort, wo Menschen, die nicht ausschließlich das andere Geschlecht begehren oder sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren, relativ frei leben können. Das ist Israel, wo jedes Jahr in Tel Aviv die Pride Parade stattfindet, zuletzt am 12. Juni, als über 100.000 Menschen an der Strandpromenade demonstrierten.

Doch das ficht linke Antizionisten und Antisemiten nicht an. Sie demonstrieren mit Regenbogenfahnen gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten und für die Islamisten, von denen sie zutiefst gehasst werden. Einen Beweis für diesen Hass lieferte gerade erst der islamistische Terroranschlag auf den CSD am vorvergangenen Samstag in Berlin und das positive Echo darauf in arabischsprachigen sozialen Netzwerken.

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