Der seit langem geplante Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg hat im September 2023 begonnen. Die Arbeiten auf der östlichen Seite der Allee zwischen Gleimstraße und Eberswalder Straße sind bereits abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt auf der westlichen Seite soll in diesem Frühjahr fertiggestellt werden. Das geht aus einem Artikel auf der Internetseite Entwicklungsstadt Berlin vom Montag hervor.
Das Verkehrsprojekt, das von der Tochtergesellschaft infraVelo der landeseigenen Grün Berlin GmbH umgesetzt wird, umfasst eine Gesamtstrecke von 720 Metern und beinhaltet farbig markierte Radwege mit Protektionselementen, um Auto- und Radverkehr baulich voneinander zu trennen. Auf dem Gehweg wird es den Angaben zufolge mehr Platz für Fußgänger geben, Autofahrer werden eine Spur weniger zur Verfügung haben.
Für den Lieferverkehr wurden und werden entsprechend gekennzeichnete Ladezonen eingerichtet, um die Gastronomen weiterhin mit Waren beliefern zu können, heißt es.
Neubau der Ringbahnbrücke: Bis 2030 abgeschlossen
Die Fortsetzung des Radwegs bis zur Wisbyer Straße hängt jedoch von einem größeren Bauvorhaben ab: dem Neubau der Ringbahnbrücke. Das alte Brückenbauwerk soll spätestens im Jahr 2025 abgerissen werden, was eine technische Herausforderung darstellt, da die Brücke sich an einem der markantesten Verkehrsknotenpunkte in Prenzlauer Berg befindet. Die Planungen des Berliner Senats sehen vor, dass der Neubau der Brücke bis 2030 abgeschlossen sein soll. Erst nach der Fertigstellung der neuen Brücke sollen die Radwege bis zur Wisbyer Straße fortgeführt werden.
Quelle: Entwicklungsstadt Berlin
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