Heinrich ist entsetzt über die Anfeindungen, gibt aber zu, als Teenager einige dieser Tweets verfasst zu haben. Die heute 21-Jährige entschuldigte sich am Sonntag mehrfach. Sie schrieb ebenfalls auf Twitter: „Moral von der Geschichte: Schreibt nicht jeden scheiß ins Netz!“ Ihre Story sei ein Abschreck-Beispiel für andere Jugendliche und Kinder.
Der Shitstorm, dem Sarah-Lee Heinrich an diesem Sonntag ausgesetzt ist, ist gewaltig. Dementsprechend reagieren einige Menschen auch solidarisch. Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) schrieb ermunternd: „viele von UNS kennen das, was Du gerade erlebst nur zu gut. Lass Dich nicht unterkriegen. Du bist toll wie Du bist“.
Die Grünen setzten sich für eine Herabsetzung des Wahlalters ein. Auf Twitter tauchte mehrfach die Frage auf, ob die Partei nach der Entschuldigung von Sarah-Lee Heinrich auch weiterhin an dieser Forderung festhalten möchte. Die Frage sei, ob 16-Jährige die nötige Reife für politische Entscheidungen mitbringen, schrieben mehrere User.
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