Der 1. FC Union Berlin hat sich am Montagnachmittag von Trainer Nenad Bjelica getrennt. Die 3:4 (0:3)-Niederlage im Kellerduell gegen den VfL Bochum wurde dem 52-Jährigen letztlich zum Verhängnis.
In den vergangenen zehn Partien hatten die Köpenicker in der Bundesliga lediglich einen Sieg gefeiert und waren in diesem Zeitraum wieder tief in den Abstiegskampf gerutscht, nachdem Bjelica die Mannschaft zu Beginn des Jahres stabilisiert hatte.
Der Kroate hatte das Traineramt im November vergangenen Jahres übernommen. Seinerzeit hatte er Urs Fischer beerbt, mit dem der Verein vor fünf Jahren in die Bundesliga aufgestiegen war.
Mit sofortiger Wirkung übernimmt Marco Grote das Traineramt. Marie-Louise Eta und Sebastian Bönig stehen als Co-Trainerteam an seiner Seite. „Wir brauchen im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga die Kraft des gesamten Vereins und natürlich auch die unserer Mannschaft. Marco Grote und seinem Team trauen wir zu, unsere Spieler wieder an ihre Leistungsgrenze zu führen, um die verbleibenden Partien bis zum Saisonende erfolgreich zu gestalten“, erklärt Union-Präsident Dirk Zingler in der offiziellen Mitteilung des Vereins.
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Grote und Eta hatten die Mannschaft bereits beim 1:1 gegen den FC Augsburg im November vergangenen Jahres betreut, bevor Bjelica den Job übernahm. „Ich freue mich auf die Aufgabe und bin überzeugt, dass uns der Klassenerhalt gelingen wird. Unsere Mannschaft kenne ich gut und weiß, dass wir mit vereinten Kräften in der Lage sind, die nötigen Punkte zu holen“, geht Grote die Aufgabe mit Optimismus an.
Union gastiert am Sonnabend (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln und empfängt eine Woche später zum Saisonfinale den SC Freiburg.
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