Alkohol und Drogen sind den Angaben zufolge tabu - für die Party sollen also keine anderen Regeln gelten als für die bis zu 120 obdachlosen Gäste, die die Räume ab 1. November nutzen können. Besucherinnen und Besucher können an dem Abend auch Spenden für die Kleiderkammer abgeben, wie es hieß. Gebraucht würden allgemein zum Beispiel Hygieneartikel, Isomatten und Schlafsäcke. Außerdem unter anderem Winterjacken, Schuhe und Unterwäsche.
Vor dem Saisonstart hatten an der Kältehilfe beteiligte Wohlfahrtsverbände klar gemacht, dass sie von einer unzureichenden Zahl an Schlafplätzen in diesem Winter ausgehen. Als ein großes Problem gelten fehlende Immobilien. Dennoch soll niemand abgewiesen werden.
Zunächst standen im Oktober im Kältehilfe-Netz pro Nacht beinahe 700 Notschlafplätze für Obdachlose bei verschiedenen Einrichtungen zur Verfügung. In der Spitze soll es berlinweit in den Wintermonaten etwa 1000 Plätze geben. Oftmals wird neben einem Platz im Warmen auch eine Mahlzeit angeboten. Teils können die Gäste zudem verschiedene Beratungsangebote wahrnehmen.
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