Kriminalität

Razzia in Schöneberg: Vorstand von Softwarefirma soll Millionen veruntreut haben

Der 36-jährige Beschuldigte saß im Finanzvorstand einer Softwarefirma. In seiner Position soll er über mehrere Monate hinweg hohe Summen veruntreut haben.

Team News David Vilentchik dvi
2 Min
In Berlin-Schöneberg wurde eine Wohnung durchsucht. Ein Mann steht in Verdacht, Geld veruntreut zu haben.

In Berlin-Schöneberg wurde eine Wohnung durchsucht. Ein Mann steht in Verdacht, Geld veruntreut zu haben.

© Christoph Soeder/dpa

Das Berliner Landeskriminalamt hat am Dienstagmorgen die Wohnung eines 36-Jährigen in Schöneberg durchsucht. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, soll er sich der gewerbsmäßigen Untreue schuldig gemacht haben. So soll er als Finanzvorstand einer Softwarefirma über mehrere Monate hinweg mindestens rund zwei Millionen Euro eingesteckt und diese für die Finanzierung seines aufwendigen Lebensstils genutzt haben. Mithilfe von Kryptowährungen soll der Mann das Geld verschleiert haben. Bei welchem Unternehmen er tätig war, teilte die Polizei nicht mit.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte daraufhin die Durchsuchung angeordnet und einen Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige konnte in seiner Wohnung angetroffen und festgenommen werden, hieß es weiter. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. In der Wohnung stellten die Polizisten Beweismittel in Form von Datenträgern, insbesondere Handys, Luxusuhren, Gemälde und ein Fahrzeug mit einem Gesamtwert von rund 650.000 Euro sicher. Die Ermittlungen dauern an. 

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