Einzug ins EL-Viertelfinale

RB Leipzig feiert größten Erfolg in der Vereinsgeschichte

Ein Untenschieden in St. Petersburg reicht den Sachsen zum Weiterkommen.

BLZ
4 Min
Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

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RB Leipzig muss in St. Petersburg zittern

Vor 44.092 Zuschauern waren die Leipziger durch Augustins Tor in der 22. Minute in Führung gegangen. Der Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Sebastian Driussi (45.+1) machte die zweite Halbzeit zu einer Zitterpartie.

RB Leipzig spielt 1:1 bei Zenit St. Petersburg

Leipzigs Bruma im Duell mit Zenits Juri Schirkow.

Leipzigs Bruma im Duell mit Zenits Juri Schirkow.

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Choreographie der Fans von St. Petersburg.

Choreographie der Fans von St. Petersburg.

© imago/Russian Look

Alexander Kokorin muss früh verletzt vom Feld.

Alexander Kokorin muss früh verletzt vom Feld.

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St. Petersburgs Anton Zabolotnyi mit einer akrobatischen Einlage.

St. Petersburgs Anton Zabolotnyi mit einer akrobatischen Einlage.

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Leipzigs Timo Werner (l) und St. Petersburgs Miha Mevlja kämpfen um den Ball.

Leipzigs Timo Werner (l) und St. Petersburgs Miha Mevlja kämpfen um den Ball.

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Sebastián Driussi (r) trifft hier zum 1:1.

Sebastián Driussi (r) trifft hier zum 1:1.

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Leipzigs Jean-Kévin Augustin (r) setzt sich hier gegen St. Petersburgs Miha Mevlja durch und trifft zum 0:1.

Leipzigs Jean-Kévin Augustin (r) setzt sich hier gegen St. Petersburgs Miha Mevlja durch und trifft zum 0:1.

© dpa

St. Petersburgs Torwart Andrei Lunevm in Aktion gegen Leipzigs Emil Forsberg.

St. Petersburgs Torwart Andrei Lunevm in Aktion gegen Leipzigs Emil Forsberg.

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Mannschaftsfoto von RB Leipzig vor Anpfiff in St. Petersburg.

Mannschaftsfoto von RB Leipzig vor Anpfiff in St. Petersburg.

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Leipzigs Diego Demme (r) in Aktion gegen St. Petersburgs Matias Kranevitter.

Leipzigs Diego Demme (r) in Aktion gegen St. Petersburgs Matias Kranevitter.

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Leipzigs Naby Keita (r) und St. Petersburgs Matias Kranevitter im Zweikampf.

Leipzigs Naby Keita (r) und St. Petersburgs Matias Kranevitter im Zweikampf.

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Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

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Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

Jubel bei RB Leipzig nach dem Tor zum 1:0 gegen Zenit St. Petersburg.

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Jean-Kevin Augustin lässt sich nach seinem Tor für RBL in St. Petersburg feiern.

Jean-Kevin Augustin lässt sich nach seinem Tor für RBL in St. Petersburg feiern.

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Werner verschoss dabei in der Schlussphase einen Elfmeter und vergab die große Chance zur beruhigenden Entscheidung (82.). Weniger als 72 Stunden vor dem Meisterschaftskracher in Leipzig gegen den FC Bayern bestand die junge RB-Mannschaft jedoch nach aufopferungsvollem Kampf und auch ein wenig Glück den Stresstest im WM-Stadion der russischen Ostsee-Metropole.
RB lief dabei in Topbesetzung auf und setzte auf Ballkontrolle und schnelle Angriffe. Die Clubangaben zufolge 33 mitgereisten Leipzig-Fans sahen, dass der Plan von RB-Coach Ralph Hasenhüttl, möglichst früh ein Tor zu erzielen, aufging.

Augustin nutzte im Strafraum mit Ruhe und Übersicht die erste Chance der Partie. Angreifer Timo Werner hatte ihn mit einem feinen Pass in Szene gesetzt. Schon im ersten Match hatte der Nationalstürmer mit einer Vorlage und einem Treffer geglänzt. Doch trotz des Hinspielerfolges und der Führung konnten sich die Sachsen nicht ausruhen, denn St. Petersburg brauchte nur zwei Treffer, um eine Verlängerung zu erzwingen.

Zenit, das im Hinspiel vor allem gemauert hatte und durch ein Freistoßtor in der Schlussphase zu seinem Auswärtstreffer gekommen war, agierte angriffslustiger als vor einer Woche. Gleich zu Beginn hatten die Gastgeber aber Pech: Trainer Roberto Mancini musste nach acht Minuten den russischen Nationalstürmer Alexander Kokorin auswechseln, da dieser sich bei einem Zweikampf mit RB-Kapitän Willi Orban verletzte.

Leipzig bringt das 1:1 mit Mühe über die Zeit

Auch nach dem Rückstand fehlte Zenit zunächst Glück: Der argentinische Nationalspieler Leandro Paredes, das Hinspiel hatte er gelbgesperrt verpasst, setzte einen wuchtigen Freistoß an Leipzigs Latte (26.). Nach weiteren Chancen kamen die Gastgeber in der Schlussphase vom ersten Durchgang zum Ausgleich, Driussi konnte nach Flanke von links den Ball ins Tor drücken.

Zur zweiten Hälfte nahm Hasenhüttl RB-Kapitän Orban aus der Partie. Den gelbverwarnten Innenverteidiger ersetzte der 18 Jahre alte Ibrahima Konaté, der in der Folge mit dem 19-jährigen Dayot Upamecano Leipzigs Abwehrzentrum bildete. RB gelang es zunächst jedoch, Druck nach vorne zu entwickeln und so die Torgefahr von Zenit zu reduzieren. Der Bundesliga-Sechste schaffte es aber nicht, das erlösende zweite Auswärtstor zu erzielen. Am Ende drückten die Hausherren, doch Leipzig brachte das 1:1 über die Zeit.

Im Viertelfinalhinspiel wird Leipzig möglicherweise wieder auf die junge Innenverteidigung aus Konaté und Upamecano setzen, denn Orban ist dann gelbgesperrt. Die Begegnungen der Runde der letzten acht Teams werden am Freitag ausgelost.  (dpa)

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