Regierung

Wirtschaftsministerin Reiche erklärt das Malochen – und treibt die CDU ins Rentenchaos

Der Vorstoß von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche trifft voll ins Nervenzentrum der Union. Ihre staatstragende Partei gerät in Panik. Ist das politisches Harakiri? Ein Kommentar.

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Katherina Reiche (CDU) im Gespräch mit SPD-Chef Lars Klingbeil: Eine bessere Vorlage hätte man sich im Willy-Brandt-Haus kaum wünschen können.

Katherina Reiche (CDU) im Gespräch mit SPD-Chef Lars Klingbeil: Eine bessere Vorlage hätte man sich im Willy-Brandt-Haus kaum wünschen können.

© Soeren Stache/dpa

„Realitätsfremd“, „unrealistisch“, „eine Fehlbesetzung“ – so drastisch beschweren sich eigentlich empörte Gewerkschaften oder die Linke-Fraktion über die Union. Doch nein: Diese Urteile über Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stammen aus ihrer eigenen Partei. Seit ihrem Vorstoß, die Deutschen müssten länger arbeiten und später in Rente, herrscht in CDU und CSU Chaos. Die Union – sonst bemüht um staatstragende Geschlossenheit – liefert sich derzeit einen internen Kampf, der grotesker kaum wirken könnte.

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