Vor etwas mehr als sechs Jahren verschwand die damals 15-jährige Rebecca Reusch aus Neukölln spurlos. Der Fall beschäftigt die Berliner Polizei weiterhin, weiterhin erhalten die Behörde Hinweise auf das Verschwinden von Rebecca.
Gegenüber RTL äußerte sich nun die Familie zu ihrem Umgang mit dem Verschwinden. Am Jahrestag wollte die Familie möglichst weit weg von zu Hause sein. „Wir sind diesmal wirklich jetzt abgehauen. Wir sind auf dem Weg in den Urlaub und versuchen uns mal zu erholen“, sagt Familie Reusch
Schwager von Rebecca Reusch weiter verdächtig
Die damals 15-jährige Rebecca verschwand am Morgen des 18. Februar 2019 aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers im Neuköllner Ortsteil Britz. Seitdem wurde sie nicht mehr gesehen. Der Fall sorgte für Schlagzeilen, immer wieder wurde mit großem Aufwand nach dem Teenager gesucht – ohne Erfolg. Rebecca verbrachte die Nacht zum 18. Februar 2019 bei ihrer Schwester und deren Mann in Britz. Am Morgen ging die Schwester mit ihrer Tochter aus dem Haus, um zur Arbeit zu fahren. Ermittlungen ergaben, dass Rebeccas Handy zuletzt um 7.46 Uhr im WLAN ihrer Schwester eingeloggt war. Dann blieb ihr Telefon aus.
Die Polizei ging bald davon aus, dass Rebecca getötet wurde. Damals wurde der heute 33-jährige Ehemann der Schwester, verdächtigt, Rebecca umgebracht und die Leiche beseitigt zu haben. Rebeccas Schwager saß zweimal wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, musste aber wieder entlassen werden. Er bestreitet, etwas mit dem Verschwinden der damals 15-Jährigen zu tun zu haben. Für die Polizei gilt er weiterhin als einziger Verdächtiger.
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Noch immer keine Spur: Vor genau fünf Jahren verschwand Rebecca Reusch aus Britz
Bei der Berliner Polizei gehen auch sechs Jahre nach dem Verschwinden weiterhin Hinweise ein. Die Polizei erhielt rund 3200 Hinweise. Laut Staatsanwaltschaft gingen auch im vergangenen Jahr noch Hinweise im niedrigen dreistelligen Bereich ein, wie ein Sprecher auf Anfrage der dpa mitteilte. Allerdings brachten diese die Ermittlungen nicht voran.
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