Analyse

Reformer, Erzkonservativer oder „Trump-Fan“: Nächster Papst wird Richtungsentscheidung für Katholiken bringen

Nach dem Tod von Franziskus beginnt nun die Spekulation, wer der nächste Papst werden dürfte. Es gibt Erzkonservative auf der Favoritenliste, darunter aus Deutschland. Die Analyse.

7 Min
Papst Franziskus ist am Ostermontag gestorben.

Papst Franziskus ist am Ostermontag gestorben.

© Evandro Inetti/ZUMA Wire/dpa

Dezentralisierung, Transparenz, Aufklärung. In vielen Punkten wurde dem verstorbenen Papst Franziskus auch von Kritikern ein Reformwille zugestanden. Mit seinem Ableben am Ostermontag steht die katholische Kirche am Scheideweg, besonders konservative Kräfte von außerhalb Europas könnten die Entfremdung zwischen Kirche und der Bevölkerung am „alten Kontinent“ endgültig auf die Spitze treiben.

Schon seit Jahren wurde die Diskussion um die Nachfolge von Papst Franziskus geführt. Ein immer wieder ins Treffen geführter Rücktritt des Pontifex, aber insbesondere der sich stetig verschlechterte Gesundheitszustand des gebürtigen Argentiniers ließen Würdenträger, Gläubige und Medien immer wieder über den kommenden 267. Papst spekulieren.

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