Die Reformpädagogik entwickelte sich Ende des 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Der Begriff fasst Ansätze zur Reform von Schule, Unterricht und Erziehung zusammen, die sich gegen Lebensfremdheit und Autoritarismus der "Paukschule" wandten und eine veränderte Didaktik wollten. Wichtige Zweige der Reformpädagogik in Deutschland waren die Arbeitsschule zur Bildung breiter Bevölkerungsschichten und die Landschulheime. Zu deren Konzept gehört die Lage auf dem Land, die fern dem als schädlich betrachteten Einfluss der Großstadt eine ganzheitliche Erziehung ermöglichen soll - wie im Fall der Odenwaldschule. Seiten 4 und 6
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