Der deutsche Hoffnungsträger Linus Straßer hatte zu diesem Zeitpunkt auf Rang sieben gelegen. Der 31-Jährige, der mit Startnummer 7 auf die Strecke gegangen war, hatte die Bedingungen schon direkt nach seinem Lauf als „grenzwertig“ bezeichnet. In der Folge wurde der Regen noch stärker und die Sicht noch schlechter. In Führung lag der französische Olympiasieger Clement Noel, der an einer Stange womöglich aber eingefädelt hatte.
So eine Entscheidung sei nie einfach zu treffen, sagte Bundestrainer Christian Schwaiger. Wirklich glücklich schien er darüber nicht zu sein. Man hätte sie schon früher treffen sollen, meinte er: „Nicht die Top 30 runterlassen und dann alles infrage stellen.“ Auch Straßer war der Meinung, dass durch einen zweiten Durchgang möglicherweise noch ein insgesamt fairer Wettkampf zustande gekommen wäre. Aber: „Es ist, wie es ist.“
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