Landtagswahl in Bayern

Regisseur Marcus H. Rosenmüller kritisiert Aiwanger

„Dass Markus Söder an Aiwanger nach seiner Erdinger Rede festgehalten hat, muss für jeden, der Bayern liebt, beschämend sein“, sagt der Regisseur Rosenmüller...

dpa
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ARCHIV - «Man muss sich gegen diesen Populismus wehren», sagt der Regisseur Marcus H. Rosenmüller.

ARCHIV - «Man muss sich gegen diesen Populismus wehren», sagt der Regisseur Marcus H. Rosenmüller.

© Felix Hörhager/dpa

Rosenmüller wurde 2006 mit seinem Kinofilm „Wer früher stirbt ist länger tot“ bekannt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wirft er im Interview vor, dass dieser Aiwanger trotz der Flugblatt-Affäre nicht entlassen hat: „Dass Markus Söder an Aiwanger nach seiner Erdinger Rede festgehalten hat, muss für jeden, der Bayern liebt, beschämend sein. Man kann sich die Leute an seiner Seite aussuchen“, betonte der Regisseur. Söder hatte nach Bekanntwerden der Affäre einen Fragekatalog an Aiwanger geschickt - und nach dessen Beantwortung mitgeteilt, er halte eine Entlassung nicht für verhältnismäßig.

Rosenmüller saß selbst einige Jahre für die SPD im Gemeinderat seines Heimatorts Hausham. In Bayern ist kommenden Sonntag, am 8. Oktober, Landtagswahl.

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