Das Zelt wird Spielort für P14, das Jugendtheater der Volksbühne, und für Diskursveranstaltungen unter anderem mit Judith Butler, Daniela Dahn und der Tödlichen Doris sein, die bis zum 3. Oktober die Bundestagswahl flankieren sollen. Eine Benefizveranstaltung mit Sophie Rois für den Cirkus Hopplahopp, mit dem Christoph Schlingensief zusammenarbeitete, ist geplant. Am Freitag, den 17. September, beginnt mit einem Konzert von Desire Marea aus Südafrika im großen Haus die von Marlene Engel verantwortete musikalische Teil der Spielzeit.
Pollesch: „Die Volksbühne braucht keinen, der sagt, wo es langgeht“
Eine Woche später, am 23. und 24. September, steht die neuste, soeben bei den Ruhrfestspielen herausgekommene Arbeit der Choreografin und Regisseurin Florentina Holzinger auf dem Plan: „A Divine Comedy“, sehr frei nach Dante. Und am 30. September folgt die Übernahme von Polleschs Wiener-Festwochen-Produktion „Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer“.
Im Weiteren werden Arbeiten des ungarischen Film- und Theaterregisseurs Kornél Mundruzcó, der Choreografin Constanze Macras und des philippinischen Poeten, Musikers und Filmregisseurs Khavn de la Cruz angekündigt. Auch die Regisseurin Susanne Kennedy, die im künstlerischen Team von Chris Dercon war und während der Intendanz von Klaus Dörr an der Volksbühne Premieren feierte, wird weiter am Haus arbeiten.
Volksbühne ohne Vegard Vinge und Ida Müller
Das Theater weist darauf hin, dass die veröffentlichten Pläne noch nicht vollständig seien. Das passt zu dem bei der Vorstellung von René Pollesch als künftigem Intendanten verbreiteten Papier „Tous ensemble“, in dem es heißt: „Die Idee des Theaters findet sich nicht in Verlautbarungen und Programmen. Und die Volksbühnenidee des Theaters erst recht nicht. Die Volksbühne unter meiner Leitung kann kein Konzepttheater sein.“
Das Programm für September, Karten und weitere Informationen auf volksbuehne.berlin
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