Rente

Zahl der Rentner erreicht neuen Rekordwert: Viele gehen vorzeitig in den Ruhestand

Die Ausgaben summieren sich auf mehr als 300 Milliarden Euro. Viele Versicherte nehmen für einen früheren Ruhestand Abschläge in Kauf.

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Die Zahl der Altersrenten erreicht einen Höchststand.

Die Zahl der Altersrenten erreicht einen Höchststand.

© Sina Schuldt/dpa

Die Zahl der Altersrenten in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres mit rund 19,1 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Die Ausgaben dafür belaufen sich demnach auf 301,4 Milliarden Euro.

Die Zahlen gehen aus einem Bericht der Rentenversicherung an die Vertreterversammlung am Mittwoch in Potsdam hervor. Knapp ein Drittel der Rentner gehe mit Abschlägen vorzeitig in den Ruhestand. Bei rund 30 Prozent aller neu beginnenden Altersrenten seien 2025 Abschläge fällig gewesen, hieß es. „Im Durchschnitt wurden diese Renten rund 33 Monate vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Anspruch genommen.“ Die Rentenabschläge betragen nach Angaben der Versicherung 0,3 Prozent für jeden Monat, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird.

Anteil vorzeitiger Renten gesunken

Langfristig sei der Anteil von 30 Prozent vorzeitigem Ruhestand allerdings ein Rückgang, teilte die Rentenversicherung mit. 2011 habe dieser Anteil noch bei 48 Prozent gelegen. Auch sei damals die Zeitspanne zwischen vorzeitigem Renteneintritt und Regelaltersgrenze mit 36 Monaten länger gewesen als 2025.

2011 habe der Prozess, Altersgrenzen in der Rentenversicherung anzuheben, noch nicht begonnen, hieß es weiter. Mittlerweile wird die Regelaltersgrenze schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Weniger Neuzugänge bei den Altersrenten

Wegen des steigenden gesetzlichen Renteneintrittsalters sank laut Rentenversicherung die Zahl der Neuzugänge. Rund 926.000 Versicherte hätten 2025 erstmals eine Altersrente erhalten, 1,2 Prozent weniger als 2024. Dass der gesamte Rentenbestand trotzdem steige, liege an der zunehmenden Lebensdauer. (mit epd)

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