Der Journalist räumte ein, dass ihm das Ganze für Prinz William und Prinz Harry zutiefst leid tue. Gleichzeitig bestritt er Williams Vorwürfe, er habe die Isolation und Paranoia Dianas befeuert. Nun befürchte er, dass der Skandal den eigentlichen Inhalt des Interviews überschatten werde. „Eines der traurigsten Dinge bei all dem ist die Art und Weise gewesen, wie der Inhalt dessen, was sie gesagt hat, beinahe ignoriert worden ist.“
Diana-Skandalinterview: Prinz William klagt „Betrug“ und „Versagen“ der BBC an
Bashir gebrauchte gefälschte Dokumente, um Zugang zu Diana zu erhalten
In dem im November 1995 ausgestrahlten BBC-Interview hatte die bereits von Prinz Charles getrennte, aber noch nicht geschiedene Prinzessin beschrieben, wie sie sich vom Königshaus alleine gelassen und sabotiert fühlte. Sie legte außerdem die Affäre ihres Mannes mit Camilla Parker-Bowles offen. „Wir waren zu dritt in dieser Ehe“, sagte Diana – ein Tabubruch. Kurz darauf reichte Charles die Scheidung ein.
Ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht hatte ergeben, dass Bashir gefälschte Dokumente gebraucht hatte, um Zugang zu Diana zu erhalten. Bashir hatte dem Bruder Dianas, Charles Spencer, gefälschte Kontoauszüge vorgelegt, die beweisen sollten, dass Diana von Menschen in ihrem Umfeld bespitzelt wird. Spencer fädelte darauf ein Treffen zwischen dem Journalisten und Diana ein. Später hatte die BBC das Fehlverhalten vertuscht. Prinz William hatte noch am Donnerstag gesagt, das Interview habe einen „wesentlichen Beitrag“ geleistet, dass sich die Beziehung seiner Eltern verschlechtert habe.
BBC-Reporter erschlich sich Diana-Interview mit unlauteren Mitteln
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