Im Berliner Westen ist am Montag ein Feuer ausgebrochen. Über einem Hochhaus an der Kurfürstenstraße/Ecke Urania stieg eine schwarze Rauchwolke auf. Das Feuer brach auf dem Dach des 16-geschossigen Rohbaus aus. Um 8.26 Uhr ging der Alarm über den Notruf 112 bei der Berliner Feuerwehr ein.
Unter anderem brannte Baumaterial auf dem Dach des Gebäudes. Die Feuerwehr war mit mehr als 130 Leuten im Einsatz. Immer wieder waren Explosionen zu hören. Nach Angaben der Polizei explodierten mehrere Gasflaschen.
Die Löscharbeiten an der Baustelle
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Im Bereich der Kurfürstenstraße/An der Urania, Lützowufer/Lützowplatz sowie den angrenzenden Straßen kam es zu umfangreichen Sperrungen. Auch der Öffentliche Nahverkehr war davon betroffen. Die Sperrungen wurden laut Polizei gegen 12.30 Uhr wieder aufgehoben.
„Aufgrund der Baumaßnahmen musste die Wasserversorgung zum Dach über Schlauchleitungen durch den Treppenraum sichergestellt werden“, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Herabfallende Glutnester lösten weitere Brände im 16. und im 9. Stock aus. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag.
Ein Brand beschäftigt derzeit die Berliner Feuerwehr
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Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Unklar ist im Moment die Brandursache, die von der Polizei ermittelt werden soll.
Bei dem Neubau handelt es sich um das „John-Jahr-Haus“, ein 16 Geschosse hohes Gebäude, in dem insgesamt 17.500 Quadratmeter Einzelhandels- Gastronomie- und Büroflächen entstehen.
Die Feuerwehr setzte einen Teleskopmast für die Löscharbeiten ein, der bis zu 50 Meter Höhe ausgefahren werden kann. Dass veranlasste die Gewerkschaft der Polizei zu der Erklärung: „Bei der spürbaren Tendenz, dass in Berlin mangels räumlicher Kapazitäten stetig höher gebaut werden und auch die Traufhöhe angehoben werden soll, darf aber niemand vergessen, dass die Drehleitern begrenzte Einsatzmöglichkeiten haben.“ Weiter erklärte die Gewerkschaft: „Wir haben schon jetzt viel zu wenige und müssen auch angesichts des heutigen Bürohausbrandes schnellstmöglich über Investitionen in moderne Technik zur Brandbekämpfung wie Löschdrohnen nachdenken.“
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