In Berlin-Mitte tut sich seit Dienstagmorgen ein riesiges Loch im Erdreich auf. Wie die Berliner Wasserbetriebe mitteilten, platzte gegen 7 Uhr ein Rohr. Das ausströmende Wasser verursachte das Loch im Erdreich.
Die Leitung sei „gar nicht so groß“, sagte ein Sprecher der Wasserbetriebe. Sie habe einen Durchmesser von 25 Zentimetern. Das Problem sei vielmehr, dass die Leitung aus Faserzement bestehe. Dabei handele es sich um ein Material, das in den 1970er-Jahren sowohl im Osten als auch im Westen von Berlin als modern gegolten habe und daher gerne verbaut worden sei.
Ein Rohrbruch ist die Ursache für das Loch im Boden.
© Carola Tunk
Faserzement habe sich allerdings als besonders bruchgefährdet erwiesen. „Wir wechseln die Leitungen inzwischen schon aus, wo wir können“, so der Sprecher weiter.
Nun stünden für die Wasserbetriebe zahlreiche Abstimmungen an, da man entscheiden müsse, ob man das komplette Stück der Leitung aus diesem Material tauschen muss, statt nur vor dem Eingang des Hauses der Elektrotechnik die kaputten Rohre zu ersetzen. Das ganze Stück wäre in diesem Fall etwa 250 Meter von der Karl-Liebknecht- bis zur Bernhard-Weiß-Straße lang. Hier könne man wegen des sehr breiten Gehweges aber in Ruhe bauen ohne nennenswert Menschen oder Verkehr zu behindern, heißt es von den Wasserbetrieben.
Das Loch in der Alexanderstraße - verursacht durch einen Rohrbruch.
© Berliner Wasserbetriebe
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