Linke Politik

Rosa-Luxemburg-Konferenz: Abgeordnete vom Bündnis Sahra Wagenknecht erntet Buhrufe

Hardcore-Momente prorussischer und propalästinensischer Sympathie. Antikolonialismus dominiert die linke Weltsicht. Renaissance des Klassenkampfs.

6 Min
Auch Żaklin Nastić war bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz vertreten. Sie erntete wegen Wagenknechts Migrationspolitik Buhrufe.

Auch Żaklin Nastić war bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz vertreten. Sie erntete wegen Wagenknechts Migrationspolitik Buhrufe.

© Benjamin Pritzkuleit/BLZ

Für die haltungskorrekten Medien war sie eine Provokation, ein Skandal: die 29. Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am Samstag im Tempodrom, dem steinernen Veranstaltungszelt der deutschen Hauptstadt, abgehalten wurde.

Geradezu entgeistert reiht die Kollegin vom Tagesspiegel Zitat an Zitat, von Teilnehmern und Vortragenden, zu Themen wie Gaza und Hamas, Ukraine, Israel und DDR. Der zionistische Staat Israel gehöre aufgelöst, am 7. Oktober seien keine Babys enthauptet worden, die Grenztruppen hätten zuerst auf die Beine geschossen. Was auf der Konferenz zur Sprache kam, hatte mit den Narrativen der staatsnahen Öffentlichkeit nichts mehr zu tun. Das war nicht deutsche Staatsraison, das waren auch nicht die glatten Formeln à la „aus der Geschichte gelernt“, „kein Platz für“ und „nie wieder“.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*