Kulturpolitik

Roth sieht frontalen Angriff auf Kunstfreiheit

75 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes sorgt sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth um die darin verbriefte Kunstfreiheit. Sie sieht antidemokratisc...

dpa
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ARCHIV - Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Kultur und Medien, gibt ein Interview.

ARCHIV - Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Kultur und Medien, gibt ein Interview.

© Hannes P Albert/dpa

Wer Theatern vorschreiben wolle, welche Stücke sie aufzuführen haben, wer Musikern vorschreiben wolle, welche Komponisten noch legitim seien, wer einem Museum vorschreiben wolle, diese Bild abzuhängen, jenes aufzuhängen, der verübe einen frontalen Angriff auf das Grundgesetz und die Kunstfreiheit, so Roth. „Aber das ist genau das Ansinnen der Antidemokraten, die es in unserem Land gibt, und ich beobachte mit großer Sorge und kriege das von vielen Einrichtungen, von Theatern, vom Kindertheater, vom Museum gespiegelt, dass auf sie Druck ausgeübt wird.“

Das Interview wird im Rahmen eines „Kulturzeit extra“ am 23. Mai anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes ausgestrahlt.

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