Wirtschaft

Rückgang bei deutscher Industrie: Das Problem mit den volatilen Großaufträgen

Ökonomen warnen vor Probleme für deutsche Unternehmen: Die Haushaltslöcher könnten zu einem weiteren Rückgang der Auftragseingänge führen.

4 Min
Vizekanzler Robert Habeck (v.l.), Kanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner verhandeln über den Haushalt. 

Vizekanzler Robert Habeck (v.l.), Kanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner verhandeln über den Haushalt. 

© Kay Nietfeld/dpa

Die deutsche Industrie gerät deutlich stärker unter Druck als gedacht: Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sind im Oktober gegenüber dem Vormonat um 3,7 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem leichten Zuwachs von im Schnitt 0,2 Prozent gerechnet. 

Belastet wurde die Entwicklung durch fehlende Großaufträge. Rechnet man diese Komponente raus, ergäbe sich ein Orderzuwachs um 0,7 Prozent. Darüber hinaus wurde der Anstieg des gesamten Auftragseingangs im Vormonat nachträglich von 0,2 auf 0,7 Prozent nach oben gesetzt. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich gehen die Bestellungen um 4,6 Prozent zurück.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*