Kleiner Seitenhieb auf Joe Bidens Hund
Zu seinem Nachruf auf den Wegbegleiter teilte Obama noch eine Reihe von Fotos. Es ist eine rührende Erinnerung in tiefer Dankbarkeit. Der Hund habe die Aufregung im Weißen Haus gut ausgehalten, schreibt Obama, er habe zwar gebellt, aber keineswegs gebissen – ein kleiner Seitenhieb auf Major, so heißt der wegen seiner Beißlust und mehrerer „Beißvorfälle“ bekannt gewordene, mit dem Trubel im Amtssitz des US-Präsidenten offenbar überforderte Deutsche Schäferhund der Bidens.
Bo habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen, so Obama weiter. Der Hund sei „unerschütterlich“ im Umgang mit Kindern gewesen, habe für Essensreste am Tisch gelebt und ansonsten „tolles Haar“ gehabt. „Er war genau das, was wir brauchten und mehr als wir jemals erwartet hatten. Wir werden ihn sehr vermissen.“ Michelle Obama, 57, erklärte auf Twitter, es sei ein „schwieriger Nachmittag“ für die Familie gewesen, an dem sie sich von ihrem „besten Freund“ verabschiedet haben.
Der heimliche Star im Weißen Haus
Barack Obama hatte 2009 ein Wahlkampfversprechen an seine Töchter Sasha und Malia eingelöst und den Hund mit dem schwarz-weißen gekräuselten Haar zum „First Dog“ der Nation gemacht. Michelle Obama bezeichnete Bo auch mal als „Sohn“. Er war allerdings nicht der einzige Hund der Obamas im Weißen Haus, 2013 kam noch Sunny hinzu– ebenfalls ein Portugiesischer Wasserhund.
Bo, ein Portugiesischer Wasserhund, posiert vor dem Weißen Haus (2012).
© Imago
Wie auch immer, im Weißen Haus entwickelte sich Bo zu einem heimlichen Star: Als First Dog war er bei vielen Terminen des Präsidenten mit dabei. Er traf den Papst, besuchte Kinder in einem Krankenhaus und flog in der Präsidentenmaschine Air Force One mit.
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