„Weil Rockets Spezies vom Aussterben bedroht ist, ist dies eine sehr wichtige Aufgabe“, sagte Reid. „Jedes Individuum zählt.“ Normalerweise würden Felskängurus in diesem Alter den Übergang vom Beutel zum Laufen beginnen und sich auf die Milch und den Schutz der Mutter verlassen. Das übernimmt nun der Ersatz-Papa. Unter anderem werde Rocket sechs Mal am Tag gefüttert und regelmäßig gewogen. Wenn er alt genug ist, soll er in die Freiheit entlassen werden.
Im vergangenen Jahr hatte Aussie Ark im Mongo Valley Wildlife Sanctuary im Nordosten des Bundesstaates New South Wales mit Hilfe von Kamerafallen eine Gruppe der seltenen und schwer auffindbaren Beuteltiere entdeckt. Laut Aussie Ark gibt es weniger als 30.000 Exemplare in freier Wildbahn. Bürstenschwanz-Felskängurus (Petrogale penicillata) werden bis zu 60 Zentimeter groß, haben einen langen Schwanz und eine rotbraune Farbe. Die muskulösen Tiere sind flink, meist nachtaktiv und haben große Angst vor Menschen.
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