Russland

Russen ziehen Rekordsummen ab: Moskau wird Staatsanleihen nicht mehr los

Die Russen ziehen so viel Geld wie nie seit 1998 aus Anleihefonds ab. Das verschärft jetzt zusätzlich die Finanzprobleme des Staates.

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Russlands Entwicklungsminister Maxim Reschetnikow, die Gouverneurin der Zentralbank Elwira Nabiullina und Finanzminister Anton Siluanow (v.l.n.r.) im April 2026 (Symbolbild)

Russlands Entwicklungsminister Maxim Reschetnikow, die Gouverneurin der Zentralbank Elwira Nabiullina und Finanzminister Anton Siluanow (v.l.n.r.) im April 2026 (Symbolbild)

© Mikhail Metzel/IMAGO

Der russische Staat hat derzeit zunehmend Schwierigkeiten, sich am heimischen Kapitalmarkt frisches Geld zu beschaffen. Nach Angaben des russischen Wirtschaftsmediums RBC zogen Privatanleger allein im Juli fast 90 Milliarden Rubel aus Anleihefonds ab – der höchste monatliche Mittelabfluss seit Beginn der Statistik im Jahr 1998.

Das Finanzministerium in Moskau musste daraufhin mehrere Auktionen neuer Staatsanleihen für gescheitert erklären und die Emissionen schließlich auf unbestimmte Zeit aussetzen.

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