UPDATE

Krieg

Russische Armee: „Letztes Kriegsschiff“ der Ukraine zerstört

Bei einem „Hochpräzisionsschlag“ der russischen Luftwaffe auf einen Anlegeplatz im Hafen von Odessa sei das Schiff zerstört worden, so die Militärführung.

Team News AFP
2 Min
Im Hafen der ukrainischen Stadt Odessa wurde nach russischen Angaben „das letzte Kriegsschiff“ der Ukraine zerstört.   

Im Hafen der ukrainischen Stadt Odessa wurde nach russischen Angaben „das letzte Kriegsschiff“ der Ukraine zerstört.   

© Jussi Nukari/Lehtikuva/dpa

Die russische Armee hat nach eigenen Angaben das letzte große Kriegsschiff der ukrainischen Seestreitkräfte zerstört. Es sei am Montag bei einem „Hochpräzisionsschlag“ der russischen Luftwaffe auf einen Anlegeplatz im Hafen von Odessa zerstört worden, teilte die russische Armee am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge handelt es sich bei dem Schiff um die „Juri Olefirenko“.

Quelle: Institute for the Study of War.

Quelle: Institute for the Study of War.

© Grafik: Monica Rodríguez/Berliner Zeitung

Die „Juri Olefirenko“ ist ein mittelgroßes Landungsschiff für Soldaten und Fahrzeuge. Zunächst hieß es „Kirowograd“, wurde aber im Jahr 2016 zu Ehren eines ukrainischen Marinesoldaten umbenannt, der 2015 nahe der Stadt Mariupol im Südosten der Ukraine getötet wurde.

In den vergangen Tagen kam es zu schweren Luftangriffen auf die Ukraine und die Hauptstadt Kiew. Russland meldete am Dienstag wiederum einen Drohneneinschlag in Moskau.

Quelle: Institute for the Study of War.

Quelle: Institute for the Study of War.

© Grafik: Monica Rodríguez/Berliner Zeitung

2014 war das Schiff für die Evakuierung ukrainischer Militärangehöriger nach der Annexion der Krim-Halbinsel durch Moskau genutzt worden. Im Juni 2022 zeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Crew des Schiffs für deren „Heldenmut“ bei der Verteidigung des Landes angesichts der massiven Offensive der russischen Arme aus.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema