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Russland „Hochrisikoland“? Sparkasse kündigt Konto eines Moskau-Korrespondenten

Ein deutscher Journalist berichtet seit Jahrzehnten aus Moskau. Jetzt hat ihm seine Hausbank das Konto gekündigt. Bankrecht oder Zensur?

6 Min
Blick auf den Kreml: Wer aus Moskau berichtet, riskiert offenbar auch seine Bankverbindung in Deutschland.

Blick auf den Kreml: Wer aus Moskau berichtet, riskiert offenbar auch seine Bankverbindung in Deutschland.

© Jens Kalaene/dpa

Der in Moskau lebende deutsche Journalist Ulrich Heyden hat sein seit Anfang der 1990er-Jahre bestehendes Konto bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) verloren. Als Begründung nannte ein Bankmitarbeiter nach Heydens Angaben am Telefon die EU-Sanktionen gegen Russland – Heyden lebe in einem „Hochrisikoland“.

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