Nach Gesprächen mit dem designierten Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Donald Trumps für den Nahen Osten hat Russland offenbar einen US-Amerikanischen Gefangenen freigelassen. Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, hat in Russland die Freilassung eines dort inhaftierten amerikanischen Staatsbürgers erwirkt. Witkoff verlasse den russischen Luftraum gemeinsam mit Marc Fogel, teilte das Weiße Haus mit.
Die Reise von Trumps Sonderbeauftragten Steve Witkoff nach Russland sorgte für Spekulationen. Informationen über die Reise des Immobilienmoguls wurden publik, da Flug-Tracker die Daten seines Privatjets veröffentlichten. Ob Witkoff auch aufgrund anderer Gespräche in Russland war, ist noch unklar. Washington nannte keine weiteren Details. Es auch nicht klar, wie die Vereinbarung genau aussah, und mit wem Witkoff in Russland gesprochen hat.
Fall von Marc Fogel erinnert an Brittney Griner
Der Lehrer Marc Fogel wurde im August 2021 festgenommen, als er nach Russland einreisen wollte. Fogel hatte 17 Gramm medizinisches Marihuana im Gepäck. Im Juni 2022 wurde er zu 14 Jahren Haft verurteilt. Berichten zufolge ordnete Trump Witkoff an, Fogel in dem Privatjet zurück in die Vereinigten Staaten zu bringen. Seine Familie dankte dem US-Präsidenten: „Wir sind über alle Maßen dankbar, erleichtert und überwältigt, dass unser Vater, Ehemann und Sohn Marc Fogel nach mehr als drei Jahren Haft endlich nach Hause kommt“. Fogel hatte zuvor einige Jahre in Russland gelebt.
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Immer wieder gab es Hoffnungen, dass Fogel freikommen könnte. Sein Fall erinnert an den der US-Basketballerin Brittney Griner. Sie wurde im Februar 2022 an einem Moskauer Flughafen verhaftet, nachdem in ihrem Handgepäck eine geringe Menge Haschischöl gefunden worden war. Sie wurde zu neun Monaten Haft verurteilt. Anfang Dezember 2022 wurde sie gegen den russischen Waffenhändler Viktor But ausgetauscht, der 2008 in den USA verhaftet wurde.
Trumps nationaler Sicherheitsberater Mike Waltz sagte: „Präsident Trump, Steve Witkoff und die Berater des Präsidenten haben einen Austausch ausgehandelt, der ein Zeichen des guten Willens seitens der Russen ist und ein Zeichen dafür, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, um den brutalen und schrecklichen Krieg in der Ukraine zu beenden“. (mit dpa)
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