Russland weitet seinen Einfluss in Afrika aus. Der russische Energieminister Sergej Ziwilew kündigte bei einem Besuch in Niger Investitionen in den Uranabbau sowie eine vertiefte Kooperation im Bereich der zivilen Atomnutzung an. Damit positioniert sich Russland als neuer Partner des rohstoffreichen westafrikanischen Landes und ersetzt zunehmend Frankreich, das über Jahrzehnte hinweg ein maßgeblicher Akteur in der Region war.
Afrika
Russland stärkt Einfluss in Afrika: Uran-Partnerschaft mit Niger besiegelt
Russland und Niger haben eine Atom-Partnerschaft vereinbart. Moskau sichert sich damit Einfluss im rohstoffreichen Sahelstaat – auf Kosten Frankreichs, das zunehmend an Bedeutung verliert.
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Ein Arbeiter auf der Reststoffdeponie der Cominak-Mine in Niger
© Olympia de Maismont/AFP