Verkehr

S-Bahn und Stadler in Turbulenzen: Darum droht Berlin die Doppelkrise

Es geht um die Zukunft der S-Bahn. Doch jetzt droht dem Vergabeverfahren die nächste Verzögerung. Für die Bahnindustrie könnte es eine Katastrophe werden.

8 Min
Nach der U-Bahn das zweitwichtigste Verkehrsmittel in der Hauptstadtregion: Eine S-Bahn fährt in den Bahnhof Ostkreuz ein. Nun geht es um die Zukunft der Ost-West- und Nord-Süd-Linien.

Nach der U-Bahn das zweitwichtigste Verkehrsmittel in der Hauptstadtregion: Eine S-Bahn fährt in den Bahnhof Ostkreuz ein. Nun geht es um die Zukunft der Ost-West- und Nord-Süd-Linien.

© Anne Schönharting/Ostkreuz

Noch steht der Termin im Kalender. Bis zum 27. März 2025, 12 Uhr, dürfen Unternehmen Angebote abgeben – das ist bislang der Stand. Es geht um wichtige Fragen: Wer will mehr als 1400 S-Bahn-Wagen für Berlin und Brandenburg bauen? Wer will elf Linien, die zwei Drittel des S-Bahn-Verkehrs ausmachen, betreiben? Doch jetzt wird befürchtet, dass die Frist erneut verschoben werden muss – diesmal möglicherweise bis Herbst.

Damit droht dem ohnehin schon zäh dahindümpelnden S-Bahn-Vergabeverfahren die nächste Verzögerung. Das sind nicht nur für die Fahrgäste schlechte Nachrichten. Es könnte auch ein großes Berliner Industrieunternehmen in weitere Turbulenzen bringen.

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