Sabine Röhm

Das ist die neue Flughafenseelsorgerin für Tegel und Schönefeld

Seit Anfang des Jahres betreut sie bereits 5000 Berliner Feuerwehrleute.

Julia Haak
2 Min
Viele Menschen in den Sommerferien am Flughafen Berlin-Tegel. Der Flughafen hat nun eine neue Flughafenseelsorgerin. 

Viele Menschen in den Sommerferien am Flughafen Berlin-Tegel. Der Flughafen hat nun eine neue Flughafenseelsorgerin. 

© imago images / tagesspiegel

Pfarrerin Sabine Röhm ist die neue Seelsorgerin für die Flughäfen Schönefeld und Tegel. Am Sonntag wurde sie bei einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.

Seit Anfang des Jahres betreut Sabine Röhm bereits 5000 Berliner Feuerwehrleute seelsorgerisch, nun sind 20.000 Beschäftigte der Flughäfen und Fluglinien, Fluggäste und Besucher dazu gekommen.

Sabine Röhm, geboren 1967 in Berlin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, war zehn Jahre lang Gemeindepfarrerin in Moabit. Dann hatte sie Lust auf etwas Neues. An den beiden Flughäfen agiert sie nun gemeinsam mit dem katholischen Pater Wolfgang Felber und 30 ehrenamtlichen Helfern.

Flughafenseelsorgerin Sabine Röhm wird am BER die Kapelle betreuen 

Die Gruppe, an lilafarbenen Westen zu erkennen, sieht ihre Aufgabe im Auffangen aller Menschen, die Unterstützung bei kleinen und großen Katastrophen brauchen, die ihnen auf dem Flughafen passieren können. „Manche Passagiere haben extreme Flugängste, andere haben die Orientierung verloren oder auch Geld. Manche sind sehr aufgeregt und genervt“, sagt Sabine Röhm.

Pfarrerin Sabine Röhm ist die neue Flughafenseelsorgerin für die Flughäfen Schönefeld und Tegel.

Pfarrerin Sabine Röhm ist die neue Flughafenseelsorgerin für die Flughäfen Schönefeld und Tegel.

© Sabine Röhm 

Da reicht es manchmal aus, wenn die Temperaturen hoch und die Warteschlangen lang sind, um Passagiere zum Durchdrehen zu bringen. 

Die Seelsorger reichen dann einfach mal Wasser und bieten ein Gespräch an, um Stress zu minimieren. Um Gebete geht es seltener.

Die Seelsorger waren da, als die vom Anschlag in Nizza betroffene Berliner Schulklasse zurückkehrte und als die letzte Air-Berlin-Maschine aufsetzte. Sie kommen, wenn jemand aus einem Flugzeug steigt, dessen Angehöriger auf dem Flug oder im Urlaub gestorben ist. Und sie segnen Pilgergruppen. Am BER werden sie die Kapelle betreuen.

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