Bezahlbarer Wohnraum wird in Sachsen zunehmend zur Mangelware. Das erklärten der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz.
Die Wohnungswirtschaft im Freistaat stehe vor einem Zielkonflikt, so die beiden Verbände: Einerseits sollen die Mieten sozialverträglich bleiben, andererseits zwingen strengere Klimavorgaben die Unternehmen zu erheblichen Investitionen in den Gebäudebestand.
Neubau kommt nicht voran
Hinzu komme, dass der Neubau kaum vorankomme. Damit fehlt aus Sicht der Verbände ein zentraler Hebel, um den Druck auf den Wohnungsmarkt zu mindern.
Die beiden Branchenvertretungen warnen, dass die Mieten in Sachsen künftig noch deutlich anziehen könnten, wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert.
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