Wirtschaft

Sachsen: Solarzellenfabrik in Freiberg muss schließen

Der amerikanische Photovoltaik-Hersteller Meyer Burger muss seine Produktion in Deutschland zurückfahren. 500 Beschäftigte in Freiberg verlieren ihren Job.

Team News Christian Gehrke chg
2 Min
 Eine Mitarbeiterin steht bei der Qualitätskontrolle im Werk der Meyer Burger Technology AG. Das Werk wird jetzt geschlossen.       

 Eine Mitarbeiterin steht bei der Qualitätskontrolle im Werk der Meyer Burger Technology AG. Das Werk wird jetzt geschlossen.       

© Sebastian Kahnert/dpa

Der Solarzellenhersteller Meyer Burger Technology AG muss seine größte Fabrik in Europa im sächsischen Freiberg noch Anfang dieses Jahres schließen. Das gab die amerikanische Firma am Mittwoch bekannt. 

Das Unternehmen habe „einen Plan vorgelegt, um die Verluste in Europa zu reduzieren und sich gemeinsam mit ihren bestehenden und potenziell neuen Abnahme- und Industriepartnern auf profitables Wachstum in den USA zu fokussieren“, heißt es in der Mitteilung.

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Bedauerlicherweise müsse das Werk in Freiberg geschlossen werden. „Dabei handelt es sich um die größte in Betrieb befindliche Solarmodulproduktion Europas. Hiervon wären rund 500 Beschäftigte betroffen. „Die Solarzellproduktion in Thalheim (Bitterfeld-Wolfen), Deutschland, würde weiterhin den Produktionshochlauf der US-Solarmodulproduktion in Goodyear, USA, unterstützen. Der Maschinenbau und die F&E-Standorte in der Schweiz und in Deutschland wären von diesen Maßnahmen nicht betroffen“, heißt es weiter.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bedauerte die Entscheidung. Es würden in Brüssel die falschen Weichen gestellt. „Die EU muss Wettbewerbsfähigkeit sichern & die Solarbranche vor unfairem Wettbewerb schützen“, schrieb er auf X.

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