Leute

„Ich muss sagen, mir geht’s wirklich gut“: Sam Dylan verlässt Dschungelcamp

Sam Dylan ist der vierte Kandidat, der das Dschungelcamp verlassen muss. Der Reality-Darsteller reagierte gelassen.

3 Min
Sam Dylan erhielt an Tag 12 im Dschungelcamp die wenigsten Anrufe – und musste gehen.

Sam Dylan erhielt an Tag 12 im Dschungelcamp die wenigsten Anrufe – und musste gehen.

© RTL/dpa-tmn

Am zwölften Tag des Dschungelcamps ist Sam Dylan ausgeschieden. Das Ergebnis war überraschend, hatte es doch ursprünglich zwei andere Wackelkandidaten gegeben. Doch der Reality-Darsteller reagierte gelassen. „Ich muss sagen, mir geht’s wirklich gut“, sagte der 33-Jährige nach seinem Rauswurf in der „Stunde danach“ bei RTL. „Ich freue mich, wieder in die Freiheit zu kommen.“ Seinen Freund habe er besonders vermisst.

Zu Beginn der Sendung standen eigentlich noch Musikerin Edith Stehfest (29) und Reality-Star Maurice Dziwak (26) auf der Abschussliste. Beide hatten in der vorigen Show die wenigsten Stimmen der Zuschauer gesammelt. Da in Show elf aber niemand ausschied, sollten die Anrufe für den Folgetag mitzählen.

Tränen auch ohne Rauswurf bei Maurice

Maurice sah seinen Rauswurf schon kommen und brach in Tränen aus. „Ich bin enttäuscht von mir selbst. Ich habe zu Hause versprochen, dass ich hier alles geben werde, dass der Papa das gewinnt“, weinte er. Camp-Mama und Tennisspieler-Ex Lilly Becker (48) hatte Mühe, ihn zu trösten.

Seine Kontrahentin Edith setzte dagegen darauf, mit vollem Einsatz eine zweite Chance beim Publikum zu erkämpfen. Gemeinsam mit Lilly quälte sie sich durch die Essensprüfung „Dinnieren oder Blamieren“. Mit richtigen Antworten auf insgesamt neun Quizfragen (etwa: „Wie heißt euer Mitcamper Pierre mit Nachnamen?“) konnten sie die vorgesetzten Portionen halbieren, was den Frauen selten gelang.

Vor allem Lilly verspeiste jedoch tapfer auch die größeren Mengen. Tränen oder Protest gab es weder beim Krokodilherz noch bei Schafsbockhoden oder Sandwurm. „Ihr habt das Bombe gemacht“, lobte Moderatorin Sonja Zietlow (56). Vier Sterne gab es dafür.

Plötzlich gibt es Streit: „Ich hasse das wie die Pest“

Außerdem galt es, die zweite Schatzsuche der Staffel zu bewältigen. Diese Aufgabe fiel Reality-Sternchen Alessia Herren (23) und GZSZ-Schauspieler Timur Ülker (35) zu. Das „Dschungel Pong“, angelehnt an das Party-Spiel Beer Pong, verlief vergleichsweise wenig spektakulär. Der Lohn für die Camper: In der Schatztruhe warteten Chipstüten.

Nach fast zwei Wochen im Camp werden die Nerven bei den verbliebenen Teilnehmern dünner. Am Lagerfeuer stritten diesmal Maurice und Timur darüber, wer sich vor den Kameras eher durch emotionale Momente in Szene setzen wolle. „Ich hasse das wie die Pest“, schimpfte Maurice hinterher gegenüber Sportmoderator Jörg Dahlmann (66). „Dann erzählt er seine Story von seinem Leben und projiziert auf meine Story.“ Das mache Timur nur, um sich zu profilieren. „Dusch’ dir den Mist weg“, empfahl Jörg trocken.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de