Die Finanzexpertin Sandra Navidi hat sich in der ARD-Talksendung Maischberger jüngst besorgt über die innenpolitische Situation in den USA nach Donald Trumps Wahlsieg im November geäußert. Demnach drohen den USA gesellschaftliche Umbrüche bis hin zu systematischen Vertreibungen von Minderheiten. Außerdem erwähnt sie Trumps Amtskollegen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was hat es damit auf sich?
„Meine Besorgnis ist, dass Donald Trump sein großes Vorbild Wladimir Putin noch gemäßigt aussehen lässt“, so Navidi. Während der russische Präsident zumindest versuche, seine autoritären Maßnahmen zu verschleiern, würde Trump seine Absichten offen zelebrieren.
Besonders alarmierend sei dabei, was sich aktuell in den politischen Plänen Trumps abzeichne: „Was er im Sinn hat, ist nichts weniger als eine ethnische Säuberung“, sagte Navidi. Auch wenn es juristisch noch umstritten sei, ob Trumps Pläne diese Definition erfüllen würde, gehe es politisch und moralisch eindeutig in diese Richtung.
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Einreiseverbote von Trump: Dutzende Länder sollen noch folgen
Navidi verwies dabei zudem auf die bekannten Vorhaben des Republikaners, umfassende Abschiebungen und Einreiseverbote umzusetzen. So seien aktuell bereits Einreisebeschränkungen für Menschen aus rund 20 Ländern in Kraft – nun sollen weitere 36 Länder, vor allem aus dem globalen Süden, folgen.
Von den geplanten Abschiebungen wären laut Navidi vor allem Menschen mit dunkler Hautfarbe betroffen. „Das sind eben auch in erster Linie Menschen aus südlicheren Gebieten.“ Außerdem machte sie deutlich, dass diese Politik auf eine gezielte Homogenisierung der Bevölkerung abziele.
Navidi ist eine deutsche Juristin, Bestseller-Autorin und international tätige Finanz- und US-Expertin. Sie ist regelmäßig im Fernsehen als Kommentatorin bei verschiedenen Sendern zu sehen.
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