Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag in einem Branchendialog mitteilte, wird die ursprünglich bis 2035 geplante Sanierung des eigenen Liniennetzes verschoben. Nun soll das Projekt im Jahr 2036 abgeschlossen werden. Sollte die Deutsche Bahn diesen neuen Zeitplan einhalten, würde sich die Fertigstellung insgesamt um fünf Jahre verzögern.
Für den Großkonzern ist die Generalsanierung stark frequentierter Strecken ein zentraler Baustein für die Zukunft. Vor allem die Fahrgäste müssen nun mit der verzögerten Umsetzung leben. Die Kunden der Deutschen Bahn werden sich aufgrund des maroden Streckennetzes weiterhin auf hohe Unpünktlichkeit einstellen müssen.
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Neuer Zeitplan in der Branche gerne gesehen
Anders als die vielen tausend Bahnreisenden dürfte die Nachricht in der Branche mit Wohlwollen aufgenommen werden. Im ursprünglichen Sanierungskonzept waren nämlich lange Umleitungen und erhebliche Zeitverluste eingeplant. „Die vom Infrastrukturbetreiber vorgeschlagene Streckung des Programms bis 2036 bietet Chancen, die Projekte besser vorzubereiten“, sagte Verbandsgeschäftsführer Peter Westenberger.
Ob die Deutsche Bahn ihren Vorschlag, die Sanierung noch einmal um ein Jahr zu verschieben, tatsächlich umsetzen kann, entscheidet letztlich der Bund. Die Sanierung ist bereits in vollem Gange. So wurde beispielsweise die Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim bereits neu gestaltet.
Von Anfang August bis Ende April 2026 arbeitet die Deutsche Bahn außerdem an der Strecke zwischen Berlin und Hamburg. Diese wird für den gesamten Zeitraum komplett gesperrt.
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