Der Zahlungsverkehr zwischen Russland und China stockt seit Monaten, weil die USA chinesischen Banken mit sogenannten Sekundärsanktionen drohen. Damit sind Vergeltungsmaßnahmen für die Hilfe bei der Sanktionsumgehung gemeint.
Nicht nur chinesische Verkäufer haben zurzeit Schwierigkeiten mit Direktzahlungen ihrer russischen Käufer; auch russische Rohstofflieferanten hadern mit den Überweisungen aus China. Dabei wollten sich beide Länder doch von den Vereinigten Staaten unabhängiger machen, indem sie im bilateralen Handel zugunsten nationaler Währungen auf den US-Dollar in weiten Teilen verzichten.
UPDATE
Wirtschaft
Sanktionen der USA treffen Yuan-Zahlungen zwischen Russland und China hart
Russland und China wollten mit dem Umstieg auf nationale Währungen den US-Dollar verbannen. Jetzt klagen die Exporteure: Weder der Rubel noch der Yuan rollen.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Der chinesische Präsident Xi Jinping (r.) und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin (l.) schütteln sich vor ihren Gesprächen in Peking am 16. Mai 2024 die Hände.
© Sergei Bobylev/Kremlin Pool Photo/AP