Für die Potsdamerinnen ist es bereits die dritte Endspielteilnahme in dieser Saison. Zwar waren sie Mitte Februar im deutschen Pokal-Endspiel am Schweriner SC mit 0:3 gescheitert, hatten dafür aber Anfang November den Supercup gewonnen, und zwar beim Meister MTV Stuttgart mit einem 3:1-Sieg. „Wir haben in Stuttgart immer recht gute Spiele abgeliefert“, betont Rieger vor dem Auftakt der Finalserie beim MTV.
Beide Teams standen sich auch in der vergangenen Saison im Meisterschaftsfinale gegenüber. Die Best-of-Five-Serie wurde zum Drama. In der vierten Begegnung vergaben die Brandenburgerinnen vor eigenem Publikum gleich mehrere Matchbälle zum ersten Titelgewinn ihrer Vereinsgeschichte, verloren am Ende das Spiel und die Serie mit 2:3.
„Wir müssen zusehen, dass wir über Aufschlag und Annahme das Spiel selbst bestimmen können“, sagt Rieger vor dem aktuellen Aufeinandertreffen. Vieles hängt auch davon ab, welche der Top-Angreiferinnen in beiden Mannschaften zur Höchstform aufläuft: Anett Nemeth und Laura Emonts auf Potsdamer Seite oder die beiden US-Amerikanerinnen Simone Lee und Krystal Rivers bei den Stuttgarterinnen.
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