Gewinnt der Bundesliga-Dritte bei den Thüringerinnen, müsste am Mittwoch eine dritte Partie in Potsdam darüber entscheiden, welches der beiden Teams ins Halbfinale einzieht. Andernfalls wäre eine über weite Strecken sehr erfolgreich verlaufene Saison für die Brandenburgerinnen unerwartet früh zu Ende.
Der Respekt vor dem seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagenen VfB Suhl ist derweil groß. „Die haben ein Lauf. Und so ist das eben im Sport: Wenn es einmal läuft, dann wächst man eben auch schon mal über sich hinaus“, sagt Rieger. Beim 0:3 in der ersten Play-off-Begegnung am vergangenen Sonnabend bekamen die SCP-Spielerinnen überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Suhl hingegen diktierte das Geschehen. Besonders die 1,85 Meter große Diagonalangreiferin Danielle Harbin konnte schalten und walten, wie sie wollte.
Die Niederlage wurde in Potsdam allerdings gründlich aufgearbeitet. „Wir haben die Fehler angesprochen, es gab zwei, drei Videoanalysen und bestimmte Elemente wurden im Training noch einmal eingeübt“, sagt Rieger.
Derart gerüstet möchte der SCP an die Leistung anknüpfen, die das Team in dieser Saison schon zum Supercupgewinner gemacht hat. „Lange waren wir in einem Flow und haben bis Mitte Februar in der Liga fast alles gewonnen“, erinnert sich Rieger, gibt aber zu bedenken: „Wir hatten sehr viele Spiele in dieser Saison, das macht sich bei uns jetzt auch bemerkbar.“
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