Am kommenden Samstag steht in der Play-off-Serie Best of three die zweite Begegnung an, dann in Suhl. Verlieren die Potsdamerinnen beim formstarken Tabellensechsten, ist für sie die Saison definitiv beendet. Im Falle eines Sieges besäßen sie daheim am 19. April in einem alles entscheidenden dritten Spiel die Chance, sich doch noch für das Halbfinale zu qualifizieren. „Wir müssen es irgendwie schaffen, unsere Spielerinnen wachzurütteln“, sagt Rieger.
Das Leistungstief des SC Potsdam in der Schlussphase dieser Saison gibt Rätsel auf. Die Mannschaft um Kapitänin Laura Emonts hatte in den ersten 16 Bundesligaspielen gerade mal eine einzige Niederlage kassiert. Zwischenzeitlich standen die Brandenburgerinnen sogar an der Tabellenspitze. Das weckte vage Hoffnungen, die Mannschaft könne in diesem Jahr vielleicht die Vizemeisterschaft der vorigen Saison gegen den Titel des deutschen Meisters eintauschen. Doch von den letzten sechs Bundesligapartien hat der SCP jetzt vier verloren.
Gegen Suhl trat die Mannschaft ohne Schwung, ohne Selbstbewusstsein auf. Die Annahme war eine der größten Schwachstellen. „Wir haben nicht gut ins Spiel reingefunden. Suhl war uns in allen Belangen überlegen“, bekannte Rieger. Dabei hätte der SC Potsdam gewarnt sein müssen. Bereits Anfang März hatte Suhl in der Bundesliga-Hauptrunde mit einem 3:0-Erfolg in Potsdam die Schwächen des SCP-Teams offengelegt. „Die haben es jetzt geschafft, uns zweimal innerhalb eines Monats zu besiegen“, ärgert sich Rieger.
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