Das Wetter ist derzeit wirklich ein Arschloch. Entschuldigen Sie bitte diese Formulierung, liebe Leserinnen und Leser. Aber so ist es nun mal. Auf nichts kann man sich verlassen: Am Freitag strahlt die Sonne wie bekloppt über Berlin, die Temperaturen steigen und steigen, die Leute schwitzen und ärgern sich oder sitzen in der Sonne im Straßencafé und freuen sich. Irgendwann zeigt das Thermometer dann 21 Grad an. Das ist kein Frühling mehr, das ist schon Frühsommer.
Doch am Sonnabend wird die 21 dann einfach umgedreht, da werden nur noch 12 Grad Höchsttemperatur erwartet. Und nicht nur das: In der Nacht zum Sonntag sind sogar Nachtfröste und minus zwei Grad angesagt und Tagestemperaturen von sieben Grad. Auch in der nächsten Woche bleibt es erst mal kühl. Schon sind überall in Berlin die ewig gleichen Sätze zu hören: „Ich denke, wir haben Klimawandel.“
Kolumne
„Schaukelwetter“ in Berlin: Erst ist fast Sommer, nun wieder Frost – was steckt dahinter?
Die Temperaturen schwanken in diesem Frühling sehr heftig, sorgen für extreme Kopfschmerzen und große Trockenheit. Unser Kolumnist nennt die Gründe.
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An manchen Tagen sieht der Frühling in Berlin in diesem Jahr aus wie ein Sommer.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung