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Sperrungen und Räumung

Scheich Mohammed Bin Zayed: Polizei räumt Camp von Obdachlosen und sperrt Straßen in der Mitte Berlins

In ganz Mitte kommt es zu Sperrungen des Verkehrs. Grund ist der Staatsbesuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Geräumt wurde für den Scheich auch ein Dauercamp Obdachloser.

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Obdachloser schläft im Schlafsack von Müll umgeben, an der Moltkebrücke, Spree, im Hintergrund das Bundeskanzleramt. Für Berliner normal, für den Scheich nicht zumutbar.

Obdachloser schläft im Schlafsack von Müll umgeben, an der Moltkebrücke, Spree, im Hintergrund das Bundeskanzleramt. Für Berliner normal, für den Scheich nicht zumutbar.

© Rolf Zöllner/ imago

Der Besuch des Staatschefs der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed Bin Zayed, sorgt auch heute für massive Behinderungen im Berliner Straßenverkehr.

Die Polizei hat am Ernst-Reuter-Platz Abfahrten gesperrt und den Boulevard Unter den Linden vor dem Berliner Dom und dem Deutschen Historischen Museum für den Verkehr weitgehend stillgelegt. Es kommt zu langen Staus und Chaos.

Geräumt wurde zudem ein Obdachlosencamp vor dem Kanzleramt. Offenbar sollte Scheich Mohammed Bin Zayed das Dauercamp nicht sehen. Am Kanzleramt campieren seit Jahren Obdachlose. Berliner meiden das Areal weitestgehend. Nun ging die Räumung für den Gast aus Abu Dhabi ganz schnell.

Sperrungen schon seit Mittwoch

Betroffen von den Straßensperrungen waren seit MIttwoch insbesondere der Bereich rund um den Breitscheidplatz im Ortsteil Charlottenburg. Darauf wies die Verkehrsinformationszentrale über den Kurznachrichtendienst Bluesky hin.

Grund für die weiträumigen Absperrungen ist die hohe Sicherheitsstufe des Gastes. Fahrtrouten und die Unterkunft des Staatspräsidenten werden von einem umfangreichen Polizeiaufgebot bewacht.

Politischer Höhepunkt des Besuchs ist ein Treffen am Donnerstag: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt den Staatspräsidenten zu Gesprächen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Auf der Agenda stehen laut Ankündigung der Ausbau der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern sowie eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen. Zudem wollen beide Seiten über ein gemeinsames Engagement für Frieden und Stabilität im Nahen und Mittleren Osten sprechen.

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